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27.06.2013: Zweites Treffen des Arbeitsforums eStandards in Bremerhaven
Am 27.06. fand in Bremerhaven das zweite Treffen der Arbeitsgruppe eStandards statt. In diesem Forum tauschen Mitarbeiter ihre Erfahrungen aus den Projekten aus, die in der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ des Schwerpunktes "Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft" (www.mittelstand-digital.de) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert werden. Ziel aller Projekte in dieser Arbeitsgruppe ist es, vorhandene technische Standards zu konsolidieren, weiter zu entwickeln und Prozessabläufe zwischen verschiedenen Akteuren zu standardisieren. Das F+E-Projekt PROKETTA des IfG.CC wurde von Dr. Manfred J. Suhr (IfG.CC-Geschäftsführer und Projektleiter) und Friederike Thessel repräsentiert.

Ein Querschnittsthema in vielen Projekten der Förderinitiative ist die Erhebung und Modellierung von Geschäftsprozessen. Beim Treffen in Bremerhaven stand daher im Mittelpunkt, welchen Nutzen Institutionen haben, wenn sie Prozesse erheben und dokumentieren. Ein Ergebnis war u.a., dass Prozesserhebungen dazu beitragen, das Bewusstsein für ein „Denken in Prozessen“ sowie für die Einführung prozessorientierter Organisationsformen zu schaffen. Darüber hinaus wird Transparenz über eigene, parallele, vor- und nachgelagerte Arbeitsprozesse, beteiligte Akteure sowie erforderliche Ressourcen geschaffen. So wird implizites Arbeitswissen (d.h. das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter) explizit gemacht und steht allen Mitarbeitern zur Verfügung. Das ist besonders dann wichtig, wenn Mitarbeiter z.B. altersbedingt die Organisation verlassen und jüngere sowie neue Mitarbeiter in den Prozess eingearbeitet werden müssen.

Weiterhin stellten die geförderten Projekte im Arbeitsforum ihre Arbeitsschwerpunkte der kommenden Monate vor. Im Projekt PROKETTA wird weiterhin die Erhebung und Modellierung von Prozessketten zu Informations- und Meldepflichten im Mittelpunkt der Arbeit stehen – sowohl auf Unternehmens- als auch auf Behördenseite. Ein Ziel ist u.a., erste Referenzprozessmodelle für Informations- und Meldepflichten zu entwickeln. Diese können als Grundlage genutzt werden, eine prozessorientierte Verwaltung umzusetzen. Parallel dazu werden Design und Funktionalitäten des Geschäftsprozessmanagers weiterentwickelt. Berücksichtigt wird dabei insbesondere das Feedback der Interviewpartner.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe eStandards findet im Februar 2014 auf Einladung des IfG.CC in Potsdam statt.

Im dreijährigen F+E-Projekt „PROKETTA – Prozessketten zwischen Wirtschaft und Verwaltung“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, werden Prozessketten zwischen Wirtschaft und Verwaltung visualisiert und standardisiert. Übergeordnetes Ziel ist es, den Aufwand für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen bei der Erfüllung bzw. Bearbeitung von Informations- und Meldepflichten zu reduzieren. Kooperationspartner sind u.a. Verwaltungen der kommunalen und Landesebene, kommunale Spitzenverbände, öffentliche IT-Dienstleister, Unternehmen und Kammern.

Wenn auch Sie Interesse an einer Beteiligung an dem F+E-Projekt haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Friederike Thessel (mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfG.CC.

Weitere Informationen | Further Information: www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_Proketta_120401.pdf

                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                                

 

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