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17.-18.09.2014: 4. Treffen des Arbeitsforums „eStandards“ in Bochum
Auf Einladung des Forschungsprojektes eBauen und des Lehrstuhls für Industrial Sales Engineering an der Ruhr-Universität Bochum fand vom 17. bis 18. September 2014 das 4. Treffen des Arbeitsforums eStandards in Bochum statt. In diesem Arbeitsforum sind alle Projekte zusammengeschlossen, die im Rahmen des Förderschwerpunktes „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Ziel des Arbeitsforums ist es, projektübergreifend Themen wie Geschäftsprozessmanagement und die Vernetzung von eStandards zu bearbeiten. Das IfG.CC bearbeitet zusammen mit den Projekten SMART SC, EXPORT und eStep das Thema Prozessmanagement.

Bei diesem 4. Treffen stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die Erkenntnisse aus den verschiedenen Arbeitsgruppen an die Zielgruppen – v.a. klein- und mittelständische Unternehmen sowie Behörden – vermittelt werden können.

Professor Zülch von der Ruhr-Universität Bochum eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema Akzeptanz- und Changemanagement. Anhand von verschiedenen Akzeptanzmodellen und Beispielen aus der Kommunikationswissenschaft erläuterte er u.a., dass befürchtete Machtverluste meistens die Ursache für Widerstände gegen Veränderungen sind. Für die Einführung neuer Standards, technischer Lösungen und Arbeitsabläufe bedeutet das, dass es nicht nur um inhaltliche Fragen geht, sondern auch Akteurskonstellationen, Machtverhältnisse, Informationsbedarfe etc. berücksichtigt werden müssen.

Am 2. Workshoptag hielt Professor Thiessen vom eBusiness-Lotsen Potsdam einen Vortrag zum Change-Management bei KMU aus wirtschaftspsychologischer Sicht. Dabei hob er hervor, dass es alle Projekte im Förderschwerpunkt mit einer Vielfalt an Unternehmen zu tun haben – Unternehmen, die sich mit dem Thema Digitalisierung intensiv auseinandersetzen und Neuem aufgeschlossen gegenüberstehen sowie Unternehmen mit niedrigem Digitalisierungsgrad. Alle beschäftigen sich mit der Wechselwirkung zwischen Erleben und Verhalten im digitalen Alltag und haben dabei mehr oder weniger Erfolg.

Alle Arbeitsgruppen planen, ihre Ergebnisse mit Praxisbeispielen aufzubereiten und darüber grundlegendes Wissen zu vermitteln. Die entstehenden Broschüren und Leitfäden sollen keine wissenschaftlichen Abhandlungen sein, sondern den Unternehmen konkrete Hilfestellung im Arbeitsalltag bieten. Parallel dazu bieten verschiedene Projekte Workshops und Roadshows an, in denen die Teilnehmer verschiedene Lösungen selbst ausprobieren können. So bietet die PROKETTA-Roadshow „Fit für den Wettbewerb – Fachwissen sichern leicht gemacht“ eine praktische Einführung dafür, wie Fachwissen von Mitarbeitern in einer Organisation erhoben, dokumentiert und intern zugänglich gemacht werden kann. Die Roadshow wird in Kooperation mit verschiedenen eBusiness-Lotsen, IHKs sowie Kommunen angeboten.

Das nächste Arbeitsforum wird im März 2015 in Chemnitz stattfinden, Gastgeber wird das Projekt eBEn - eBusiness-Engineering sein.

Wenn Sie sich für die Ergebnisse des Projektes PROKETTA oder die Arbeitsgruppe Prozessmanagement im Arbeitsforum eStandards interessieren, melden Sie sich bitte per eMail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Weitere Informationen | Further Information:
www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_Proketta_120401.pdf

                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                                

 

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