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10.10.2012: Auftaktveranstaltung für die Proketta-Projektpartner
Am 10.10.2012 fand die Auftaktveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojektes "Prozessketten für staatliche Informations- und Meldepflichten" (PROKETTA) statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Projektpartner zum Hintergrund des Projektes und über die ersten Projektergebnisse zu informieren.

Das Projekt PROKETTA wurde im Rahmen der BMWi-Mittelstandsinitiative eStandards als förderungswürdig ausgewählt und wird für drei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziell unterstützt. Inhalt des Projektes ist es, eine Datenbank mit standardisierten Prozessketten u.a. aus den Bereichen Bauen, Steuern, Gewerbe, Beschaffung aufzubauen, die genutzt werden können, um Bürokratiekosten zu senken und Verwaltungsabläufe zu vereinfachen.

Teilnehmer der Veranstaltung waren Vertreter aus Bundes- und Landesministerien, des Projektträges, von kommunalen Spitzenverbänden, kommunalen IT-Dienstleistern, aus den Landeshauptstädten von Brandenburg, Sachsen, Berlin, Baden-Württemberg, von Industrie- und Handelskammern sowie von Unternehmen und Unternehmensverbänden.

Prof. Schuppan, wissenschaftlicher Direktor des IfG.CC, stellte in seiner Einführung die Bedeutung des Geschäftsprozessmanagements für die öffentliche Verwaltung heraus. Standardisierung von Prozessen, sektorübergreifendes Prozessverständnis und ein einheitliches Wissensmanagement sowie ein Netzwerkmanagement sind wichtige Voraussetzungen für eine prozessorientierte Verwaltung. Ebenso bilden sie die Grundlage, um neue Organisationsformen zu entwickeln, umsetzen und dann in diesen vernetzten Leistungsstrukturen arbeiten können. Erste empirische Erfahrungen zeigten jedoch, dass die Herausforderungen für eine Umsetzung im Mehrebenensystem teilweise sehr groß sind.

Dr. Suhr, Geschäftsführer und Vorstand des IfG.CC, präsentierte das PROKETTA-Projekt. Er ging einführend insbesondere auf die Unterschiede des Projekts zu anderen Prozessprojekten ein und wies auf Anknüpfungspunkte des Projekts zu verschiedenen Reformvorhaben im Bereich Öffentliche Verwaltung in Deutschland hin. Anschließend erläuterte er, welche Informations- und Meldepflichten (IMP) für die Betrachtung im Projekt ausgewählt wurden.

Der aktuelle Entwicklungsstand des Geschäftsprozessmanagers wurde von Friederike Thessel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im PROKETTA-Projekt, vorgestellt. Mit dem Prozess-Manager soll die Einführung der neuen bzw. optimierten Prozesse in Unternehmen und öffentlicher Verwaltung vereinfacht werden. Die geplanten Projektergebnisse werden allen Projektpartnern kostenlos zur Verfügung gestellt.

In der anschließenden Diskussion wurden einzelne Projektschwerpunkte vertieft und Ideen speziell zum Transfer der Projektergebnisse entwickelt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass die erstellten Prozessmodelle auch direkt bei der täglichen Arbeit genutzt werden können.

Für weitere Informationen zum Projekt steht Ihnen Friederike Thessel (fthessel(at)ifg.cc), gern zur Verfügung.

Wenn auch Sie an einer Beteiligung an dem Projekt interessiert sind, melden Sie sich bitte per eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Weitere Informationen | Further Information:
www.ifg.cc/_pdf/IFGCC_Proketta_120401.pdf

                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                                

 

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